Spreewaldgurken-Talk und “grandiose” Flirtsprüche

Neben den Videobeiträgen durften wir uns auf der Kieler Woche auch im Audio-Bereich ausprobieren. Und – ganz besonders ungewohnt – wir sollten Testimonials für unsere Beiträge aufnehmen. Das bedeutet: Die Leute mit einem kurzen Video neugierig machen auf das, was wir da tun.

Aber zurück zum Audio-Beitrag: Dafür habe ich mir einen echten norddeutschen “Gurkenfreund” gegriffen. Denn auf der Bundesländermeile der KiWo habe ich doch tatsächlich einen Spreewälder-Gurkenstand entdeckt. Der Schleswig-Holsteiner Sven Matz-Siemsen ist mit der Lausitzer Spezialität seit 13 Jahren auf der KiWo. Ich habe ihn gefragt, wie die Gurken dem norddeutschen Gaumen so schmecken und warum die grünen Dinger öfter mal für Gelächter sorgen: 

Damit ihr euch auch ein Bild von der ganzen Sache machen könnt – so sieht’s am KiWo-Gurkenstand aus:

Noch mehr “auf die Ohren”? Kein Problem! Kommilitonin Julia und ich haben den Besuch in Kiel-Schilksee (Video über die Sonar-Segler) gleich damit verbunden, die KiWo-Besucher nach ihren besten Flirt-Sprüchen zu fragen: Wie bekommt man auf der KiWo eigentlich die heißesten Mädchen und Jungs ins Netz? Ein paar Antworten haben wir dann doch weggelassen…;)

 

Zurück aus Kiel stürzen wir uns jetzt wieder in das Lausitzer Getümmel. Mal sehen, was sich hier im Redaktionsalltag so alles in einen spannenden Audio-Beitrag verarbeiten lässt.

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In Kiel gibt’s viel…

..zu erleben! Besonders wenn die Kieler Woche ansteht. Gerade erst gestartet ist sie auch schon wieder zu Ende. Sieben lehrreiche und spannende Tage haben wir an der Küste verbracht. Unsere Mission für die FH Kiel und den Offenen Kanal Kiel: Videos drehen und Audiobeiträge fürs Radio aufnehmen.

Wir Volos frisch ausgestattet mit unseren KiWo-Presseausweisen.

Wir Volos frisch ausgestattet mit unseren KiWo-Presseausweisen.

Die Themen konnten wir frei wählen. Nicht ganz unwichtig war der ganze “Technikkram”. Ausgerüstet mit I-Pad (und bestenfalls auch mit dazugehörigem Mikro) sind wir also in die Sphären der Kieler Woche eingetaucht. Jeden Tag hunderte Veranstaltungen und Schauplätze, tausende Akteure und Millionen Gäste – manchmal haben wir den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. Zwar lagen die Themen für unsere Berichte quasi auf der Straße und trotzdem – oder genau deshalb – war es nicht einfach, sich zu entscheiden. Und: Nicht zu unterschätzen: Allein auf “Record” drücken reicht nicht. Das Material musste von uns auch vertont und geschnitten werden.

Ich war mit Kommilitonin Julia bei der Kult-Rockband Karat. Die ist derzeit auf Rocklegenden-Tour und hat in Kiel auf der Freilichtbühne gespielt. Unsere Idee: Wir schleusen vor dem Konzert zwei Fans in den Backstage-Bereich. Und das hat sogar geklappt ;) Das Video über den spannenden Aufenthalt vor und hinter der Bühne seht ihr hier. Natürlich gibt es in dem Film auch DEN Karat-Song schlechthin zu hören!

Die KiWo in (fast) all ihren Facetten! Zauberhaft!

Die KiWo in (fast) all ihren Facetten!

Michèle und Anja B. haben mit dem jüngsten Mitglied der NDR Bigband über seine Leidenschaft zur Musik gesprochen und einen Schwedisch-Kurs für (gaaaanz) Eilige besucht. Klicka här för videon :) !

Eine ganz andere Welt während der Kieler Woche habe ich wiederum in Kiel-Schilksee kennengelernt. Absolut empfehlenswert, wenn man dem (Party-)Trubel im Zentrum entfliehen möchte.

Kommilitonin Julia (r.) und ich auf der KiWo. Mit passendem Kopfschmuck natürlich.

Kommilitonin Julia (r.) und ich auf der KiWo. Mit passendem Kopfschmuck natürlich.

Denn Schilksee ist der Ort, wo der ursprüngliche Gedanke der KiWo umgesetzt wird – hier wird gesegelt. Schließlich ist die Kieler Woche eines der größten Segelsportereignisse der Welt. Hier habe ich den Lausitzer Segler Hagen Busch “aufgegabelt”, der in der Sonar-Klasse segelt – eine paralympische Disziplin, in der er demzufolge auch gegen Segler mit Handicap antritt.  Gegen Segler, die beispielsweise keine Arme haben. Wie das funktioniert? Darüber habe ich ein kleines Video gedreht.

Wir Volos wünschen euch viel Spaß bei Ansehen unserer Videos. Die soll es ab jetzt auch öfter von unserer Seite geben – das nötige Rüstzeug (mehr als ein Smartphone braucht man dazu ja nicht) haben wir schließlich. Und einen besseren Übungsplatz für unsere Multimedia-Skills als die Kieler Woche gibt es wohl kaum! Ahoi!

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Selbsttest am Durst-Limit

Der Mund ist trocken, die Zunge klebt am Gaumen. Immer wieder fahre ich mir mit der Zungenspitze über meine Zähne, lecke meine Lippen ab und schlucke. Aber es hilft nicht – ich habe Durst. Richtig starken Durst und greife unbewusst nach meiner Wasserflasche. Heute geht es mir wie weltweit 1,3 Milliarden Muslimen.

Ich mache den Selbstversuch: 1 Tag Ramadan.P1040305-min

Schließlich feiern auch in der Lausitz seit dem 6. Juni viele Muslime den Fastenmonat. Während dieser Zeit darf von der Morgen-dämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts die Lippe berühren: kein Essen, kein Trinken und auch keine Zigaretten.

Auch die Schokolade und die Gummibärchen der Kollegen sind tabu.

Doch wie genau läuft so ein Tag eigentlich ab?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich P1040285-minmich bereits gestern mit Familie Shibib in Lübbenau zum Sonnenuntergang getroffen. Und eins stand danach sofort fest: das Fastenbrechen ist voll mein Ding. Der Tisch hat sich fast gebogen unter den vielen syrischen Köstlichkeiten.

Nachdem sie mir dann auch den ein oder anderen Tipp geben konnten,  klingelte heute morgen schon sehr zeitig CmFej6SWEAAtyoUder Wecker. Schließlich geht die Sonne schon um 4.48 Uhr auf und ich musste noch in der Morgendämmerung frühstücken. Also schnell einen großen Quark mit Müsli gegessen und 1,5 Liter Wasser herunter gestürzt, bevor es dann wieder ins warme Bettchen ging. Schlafen funktionierte allerdings nicht mehr so richtig.

Das erste Gefühl noch bevor ich mich zum zweiten Mal auf dem Bett quälte: Hunger. Was natürlich sehr unlogisch ist, schließlich ist die letzte Mahlzeit erst ein paar Stunden her. Aber es ist, wie es ist; der Magen brummt sich in den Tag. Trotzdem machte ich mich auf zum Sport und lernte dort meinen Begleiter durch den heutigen Tag kennen: den Durst.

Wie es dann auf der Arbeit weiterging und ob ich doch das Fasten unterbrechen musste könnt ihr in der Samstagsausgabe der Lausitzer Rundschau sowie dann unter lr-online.de lesen. Wer schon vorher einen weiteren Blick auf meinen Tag erhaschen will kann mir auf Twitter folgen @mcz71312580

 

 

 

 

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Drei Lausitzer auf der KiWo

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Diese Woche sind wir auf der Kieler Woche unterwegs und verbessern unsere Video- und Audioskills. Heute Vormittag noch einmal Theorie bevor wir uns dann mit Tablets bewaffnet in die Praxis stürzen.

Anja B. und ich treffen uns später mit einer Nachwuchsband, die am Mittwoch auf der jungen Bühne auftritt. Heute haben die Jungs noch einmal Probe im heimatlichen Wohnzimmer.

Anja H. hört sich heute Abend mal auf dem Marine-Ball nach den besten Flirt-Tipps der Matrosen aus aller Welt um.

Folgt uns doch einfach auf Twitter unter #KiWo2016 #jmw

 

 

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Volos on Tour – im Stadion der Freundschaft

Das nenn  ich mal ein Ausnahme-Volo-Seminar…die Sportkollegen Frank Noack und Jan Lehmann haben uns mit hinter die Kulissen ins Cottbuser Stadion der Freundschaft genommen, um uns zu zeigen, was alles dazugehört, wenn man live über ein FCE-Spiel berichtet. Jede Menge – wie wir jetzt wissen.

Michele, Anja und Stevie auf der Pressetribüne. Stevie ist übrigens unser neuer Rundschau-Volo-Kollege!

Michele, Anja und Stevie auf der Pressetribüne. Stevie ist seit kurzem übrigens unser neuer Rundschau-Volo-Kollege!

Und: Wir waren bei keinem geringeren als dem Auftakt-Spiel vom neuen (alten) Trainer Pele Wollitz im Abstiegskampf vom FCE dabei. Die Gegner: SG Sonnenhof Großaspach. Eigentlich wollten wir Volos als “Glücksengel” dabei sein, aber… wir lassen das jetzt mal mit dem Endergebnis.

Frank Noack setzt das "Spezial-Aufnahme-Gerät" ein :)

Frank Noack im Einsatz mit seinem “Spezial-Aufnahme-Gerät” :)

Um 14 Uhr war Anpfiff, aber schon um 12 hatten wir unsere rot-weißen “Arbeits(eintritts)karten” in der Hand, mit denen wir in den Presseraum, auf die Tribüne und in die Mixed Zone durften.  Zuerst ging’s in den Presseraum – hier gibt es nach dem Spiel immer die Pressekonferenz mit den Trainern. Aber soweit war es ja noch nicht. Vor dem Spiel haben Jan Lehmann und Frank Noack die Zeit genutzt, uns zu erklären, wie Live-Berichterstattung funktioniert – auf allen Online-Kanälen: Twitter, Facebook, lr-online.de, FCE-Blog, Live-Ticker. Zu ihrer Ausrüstung gehört neben dem Laptop auch ihr ganz persönliches “Spezial-Aufnahme-Gerät”: Smartphone plus Mikro mit Wuschelfrisur (Windschutz) montiert an einer.., ja was eigentlich? Spezial-Halterung? Mit dieser Kreation haben die beiden für Interviews und Pressekonferenz-Aufzeichnungen das Maximum an Arbeits-Komfort und Bild-Qualität rausgeholt.

Frank Noack und Jan Lehmann während des Spiels auf der Pressetribüne.

Frank Noack und Jan Lehmann während des Spiels auf der Pressetribüne.

Anpfiff kurz nach 14 Uhr: Wir beobachten das Geschehen von der Pressetribüne aus. Jan Lehmann ist ununterbrochen am Live-Tickern, Frank Noack arbeitet parallel schon mal an der Zusammenstellung vom Spielbericht, der pünktlich zum Abpfiff online gehen soll – “schnell sein” hat hier oberste Priorität! Multitasking extrem!

Nach 90 Minuten ist der Kuchen dann gegessen…der FCE verliert 0:5. Und jetzt? Feierabend? Nein. Es geht schnell in die Mixed Zone, wo Spieler und Trainer auf die Journalisten treffen. Dort lauert Frank Noack schon mit seinem “Spezial-Gerät” auf die Energie-Spieler. Die kamen sichtlich geknickt vom Spielfeld. Das sah so aus:

Danach weiter zur Pressekonferenz. Frank Noack stellt Fragen, Jan Lehmann filmt. “Vulkan Wollitz” bricht aber nicht aus, sondern bleibt ganz ruhig. Er erklärt, dass er “die Rasierklinge wieder stumpf kriegen will” und “man sich jetzt nicht gegenseitig kaputt machen darf”. Wir werden sehen.

Insgesamt war es ein wirklich spannendes Erlebnis, die FCE-Presse-Luft schnuppern zu können. Chapeau vor der “sportlichen” Multimedia-Berichterstattung der Kollegen!

Und zum Schluss noch schnell am Rande: Neues Fußball-Vokabular für unseren Wortschatz gab’s auch dazu – Sturmzentrum, Volleyschuss, Umschaltspiel, rausfausten, vertändeln…wer weiß, wann wir damit mal auftrumpfen können. Unsere Zeit wird kommen:)

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“Kougyoku” zu Gast bei “Mondkalb”

Kougyoku was? Mondkalb wer? Klingt komisch, aber in Kougyoku habe ich mich verwandelt und Mondkalb habe ich genau dafür in Cottbus-Schmellwitz besucht. Einer der ausgefallensten Termine meiner bisherigen Volo-Karriere.

Selfie von Cindy alias "Etain" und mir alias "Kougyoku".

Selfie von Cindy alias “Etain” (r.) und mir alias “Kougyoku”.

Aber noch mal von vorne: Kougyoku ist eine Prinzessin aus der Manga-Serie “Magi: The Labyrinth of Magic” – eine Zeichentrickfigur also. Mondkalb aber ist aus Fleisch und Blut. Hinter diesem Künstlernamen steckt die Cottbuserin Cindy Stephan, die sich gerne in Figuren wie Kougyoku verwandelt. Dieses Hobby nennt sich Cosplay (dt. “Kostümspiel”).

Genau in diese Welt der Verwandlungskünste hat mich Mondkalb alias Cindy Stephan mitgenommen und mich in eines ihrer selbstentworfenen (!) und selbstgenähten (!!!) Cosplays (Kostüme) gesteckt. Eine wahnsinnig kreative und zeitintensive Arbeit. Vor unserer Begegnung hatte ich zugegebenermaßen keinen Schimmer von Cosplay und dabei eher an Karneval als an Kunst gedacht. Sie sprach von “Gemälde” und “Perfektion”. Was sie damit meinte, dämmerte mir erst, als ich im Manga-Gewand mit rot-violetter “Antennen-Perücke” vor dem Spiegel stand. Noch davor, während sie mich quasi in eine lebende Zeichentrickfigur verwandelte, erzählte sie mir alles über ihr ausgefallenes Hobby. Zum Beispiel, dass man sich nicht nur so kleidet wie die imitierte Figur, sondern sich auch dem Wesen entsprechend verhält. Ihr Lieblings-Cosplay “Etain” (eine Kriegerin aus dem Historien-Film “Centurion”) beispielsweise kann nicht sprechen, weil sie keine Zunge hat. Wenn Cindy also als “Etain” unterwegs ist, sollte sie bestenfalls auch nicht sprechen. Und als Kriegerin auch nicht unbedingt wie eine friedliebende Elfe herumlaufen. Apropos herumlaufen: Cosplayer sind nicht privat und jeden Tag als Fabelwesen und Manga-Figuren unterwegs. Vor allem auf Messen (wie der Leipziger Buchmesse) treffen sie sich und zeigen ihre facettenreichen Cosplays.

Wie die ganze Verwandlung ablief steht morgen in der Lausitzer Rundschau und online – natürlich mit Bildergalerie :)

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Einfach mal ‘nen Gang runterschalten

Großes Thema in diesen Tagen waren für mich Tempo-30-Zonen. Nicht weil unerwünschte Blitzer-Post in meinen Briefkasten geflattert kam, sondern – na klar – weil ich für die Rundschau recherchiert habe. Der Bund will es Kommunen nämlich künftig einfacher machen, solche 30er-Zonen einzuführen. Und zwar auf Hauptstraßen an Schulen, Kitas oder Altersheimen. Meine Aufgabe: noch mal “na klar” –  rausfinden, wie die Lausitz dazu steht. Eine klassische Schreibtisch-Recherche mit vielen spannenden Telefongesprächen.

Schilderwald

Mal ein Schilderwald der anderen Art – lenkt auf jeden Fall auch vom Verkehr ab!

Ich habe zum Beispiel gelernt, dass ein Tempolimit Auswirkungen auf alles mögliche haben kann. Wenn an Hauptstraßen das 30-Schild am Rand steht, weichen die Autofahrer eben irgendwann auf Nebenstraßen aus – was natürlich wieder zu neuen Problemen führt und nicht im Sinne des Erfinders ist.

Diskutiert darüber wird immer wieder gern. Aber warum ist es eigentlich so schwer, 30er-Zonen “auszuhalten”? Keine Zeit, keine Geduld, kein Verstand? Gerade in Bereichen, wo sich viele Kinder tummeln, sollte es doch selbstverständlich sein, den Fuß vom Gas zu nehmen – selbst wenn keine 30 am Straßenrand prangt.

Und was sagen nun die Lausitzer zur Thematik? Einfach hier nachlesen. Einen Schilderwald hat schon mal keiner gefordert. Zumindest keiner, den ich an die Strippe bekommen habe. Ach ja, so eine Telefon-Recherche…

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Einmal mit dem Mikrofon streiten

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Dieses Wochenende ging es für uns Volos wieder einmal nach Kiel zur Uni.  Beim Workshop am Sonntag stand ein Ausflug ins Radio auf dem Plan.

Mit Weisheiten wie:

KISS – Keep it short,  stupid! – und

KYD – Kill Your Darling –

mussten wir unsere Nachrichten schreiben und einsprechen. Dabei durften wir das “Mikrofon schon einmal anschreien” und sollten immer schön “aus dem Bauch heraus sprechen”.

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Es stellte sich heraus : die ein oder andere schöne Radiostimme ist auch unter den “Print-Volos”.

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Arbeit schützt vor Karneval nicht

Erst gestern hat mir ein Vögelchen gezwitschert, dass unser Themenkoordinator Bodo Baumert ein waschechter Jeck ist. Und was machen waschechte Jecken? Die verbergen

Tätärätä..Stimmung in der Redaktion dank Dompteur Bodo.

Tätärätä..Stimmung in der Redaktion dank dem Jecken Bodo.

ihre Leidenschaft nicht, sie teilen sie mit jedem. Heute dann, an Weiberfastnacht, hat uns Bodo Baumert gezeigt, wie das am besten geht. In außergewöhnlichem Zwirn ging’s für ihn in die Cottbuser Redaktionsräume – wo er als einsamer Jeck auf weiter Flur für viele Schmunzler bei den Kollegen sorgte. Auf jeden Fall weiß jetzt auch hier jeder, dass die Karnevalssaison ihren Höhepunkt ansteuert. In Cottbus geht’s mit dem Zug der fröhlichen Leute am Sonntag rund.

Und wenn jetzt einer denkt, Bodo Baumert hätte das Geschmeide nur mal kurz übergeworfen, der irrt. Kein Gang und keine Redaktions-Sitzung ohne silber-funkelnde Dompteurs-Kutte (oder ist es eher ein Zirkusdirektor-Geschmeide?) und grauen Zylinder “op de Köpp”. Sogar mit dem Konfetti-Überraschungs-Wurf hat er uns beglückt. Ich frag mich nur grad, ob uns sein närrisches Traditionsbewusstsein noch bis Aschermittwoch in den Redaktionsräumen erhalten bleibt? Lassen wir uns mal überraschen.

Bis dahin, Helau und Alaaf – viel Spaß allen Narren und Jecken beim Lausitzer Karnevals-Fest!

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Suppenmeile lockt sogar das RBB

3558453_1_201511181234Heute war wieder Suppenmeile in Elsterwerda. Ein köstlicher Duft lag in der Luft und je näher ich dem Marktplatz kam, desto mehr lief mir das Wasser im Mund zusammen. Von den Klassikern wie Soljanka und Kartoffelsuppe über die Ochsenschwanzsuppe bis hin zu Exoten wie der Holundersuppe – über 30 Suppen standen auf der Suppenmeile zur Auswahl. Dieses Geschmackserlebnis ließen sich natürlich auch ihre königlichen Hoheiten August der Starke und Gräfin Cosel alias Andreas und Roswitha Golchert nicht entgehen. Zusammen mit den 13 Köchen der Suppenmeile eröffneten sie am Morgen mit dem traditionellem Schüsselrasseln die Veranstaltung.

Danach war der Andrang trotz starkem Wind und Schmuddelwetter enorm. Es gab kaum noch ein Durchkommen im Zelt und viele Besucher ließen sich ihre Suppe im Stehen vor dem Zelt schmecken. 20151118_160726[1]

Am Nachmittag sendet sogar der RBB Live von der Suppenmeile. Und auch wenn ich mich die ganze Zeit vor den Männern mit den großen Kameras in Acht genommen habe, einmal hat mich die Linse dann doch erwischt. Ich hoffe jetzt einfach einmal, dass ich beim Suppe essen nicht komisch geguckt habe.

Die Bildergalerie zur Suppenmeile findet ihr bereits jetzt online unter http://www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Kaum-noch-Plaetze-auf-der-Suppenmeile;art1059,5249235

Der ausführliche Artikel folgt dann morgen in der Lausitzer Rundschau für die Elbe-Elster-Region.

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