Recherche im Kinosessel

Fast zwei Wochen dauert nun schon mein Gastspiel im Feuileton Feuiletton Feuilleton des Tagesspiegels, der sympathischen Weltzeitung aus unser aller Hauptstadt.

Kulturredakteur

Schwere Lektüre zwischen dem 2. Frühstück und dem 3. Cocktail: "Der Einfluss von Andy Warhols mittlerer Phase auf die Entstehung des skandinavischen Black Metals 1984 - 87". Wenn das nicht nach einem spannenden Artikel klingt!

Und ich muss sagen, ja, so ein Kulturredakteur führt ein feines Leben. Wenn er recherchiert, ist er oft zu Hause und guckt DVDs, sitzt in Kinosälen herum, schlendert mit einem Gläschen Sekt in der Hand durch eine Ausstellung oder steht in der ersten Reihe bei einem Konzert – dann freilich mit einer Flasche Bier.

All die Sachen, die ich vorher nur in meiner Freizeit machen konnte und viel Geld kosteten, sind jetzt umsonst und beschäftigen mich den ganzen lieben Arbeitstag lang.

Stellt sich nur die Frage, mit was fülle ich nun eigentlich meine freie Zeit?

PS: Dass nach der “Recherche” doch noch Texte geschrieben werden, beweisen meine Artikel hier und hier (mit eingebautem Tippfehler der Online-Ressort-Fatzken) und hier.

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Eine Antwort auf Recherche im Kinosessel

  1. AnnaMH sagt:

    Das hört sich nach zu viel Vergnügen und zu wenig Leid an. Beneidenswerter Einblick in dein Berlin-Praktikum. Weiter so! (: