Zeitungssprache II: Der Eckenbrüller

Er ist der Blickfang für den Leser auf der linkeren oberen Ecke auf Seite 1. Der Eckenbrüller. Zumindest heißt diese Platzierung im Journalismus-Jargon so. Bei uns, der Lausitzer Rundschau, nennen wir den Eckenbrüller liebevoll „Tit“. Der „Tit“ stammt wahrscheinlich von dem Wort Titel ab. Die lokalen Blattmacher, deren Aufgabe es ist die lokalen Blätter layouttechnisch zu füllen, dürfen gegen Abend einmal auf die Aufschlagseite der Zeitung, um den Tit zu füllen. Da sie auf die Titelseite gehen, vermute ich, hat sich wahrscheinlich die Abkürzung “Tit” eingeschlichen. Wer nähere Informationen über die Herkunft des Begriffs hat, kann gerne kommentieren. 

 

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