Fleißige Schokoladen-Esser sind Nobelpreisträger

Das neue Semester hat begonnen und das erste Wochenende an der Fachhochschule Kiel liegt bereits hinter uns. Das Wort zum Sonntag hatten die Brüder Björn und Sören Christensen. Das Thema lautete “Statistik”. Dass man öfter mal einen kritischen Blick auf die Zahlen werfen sollte, zeigten die Brüder uns an zahlreichen Beispielen. Auch den kausalen Zusammenhang zwischen dem Schokoladenkonsum pro Kopf und der Anzahl der Nobelpreisträger in verschiedenen Ländern haben wir untersucht. Das Fazit einer wissenschaftliche Arbeit war: Je mehr
Schokolade in einem Land genascht wird,desto häufiger vergibt das Nobelkomitee
einen Preis in dieses Land.  Klingt seltsam, ist auch so. Aus der Statistik lässt sich folgern, dass wenn ab sofort genügend Schokolade verteilt wird,  könnte auch Deutschland viele neue Nobelpreisträger hervorbringen. Die Brüder legten uns nahe, dass man mit Statistik allein nie eine Ursache-Wirkung-Beziehung ergründen kann. Weitere Größen wie beispielsweise das Pro-Kopf-Einkommen sollte man hinzuziehen. Aber auch generell gilt, dass Journalisten Zahlen nie ungeprüft übernehmen sollten. Denn statistische Zahlen sind oftmals nicht so zu interpretieren, wie sie auf den ersten Blick scheinen.

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