Vom Duft des Hauptstadtjournalismus

Mein Arbeitsweg führte mich dieser Tage nach Berlin, genauer: ins Regierungsviertel. Ein Hintergrundgespräch mit einer Bundestagsabgeordneten stand auf dem Programm. Mit zuvor beschaffter Presseakkreditierung ging’s durch die Sicherheitsschleuse in die heiligen Hallen auf der Wilhelmstraße. Auf der einen Seite liegt das ARD-Hauptstadtstudio, auf der anderen das Reichstagspräsidentenpalais. Für das Interview im holzgetäfelten Büro hatte ich 60 Minuten. Viel Zeit für eine Abgeordnete, wenig um einen Menschen eingehender kennenzulernen.

Denn im Ergebnis soll ein Porträt entstehen, das im Zuge unserer neuen Volo-Serie demnächst in der RUNDSCHAU erscheint. Weitere Infos werden hier erst in Kürze verraten.

Im Anschluss an das Gespräch begleitete ich die Abgeordnete noch in eine Rechtsausschuss-Sitzung des Bundestags. Zwar boten die dort ausgetauschten juristischen Fachsimpeleien wenig Unterhaltung. Aber beim anschließenden Streifzug vom Kanzleramt zum Glasbau der Bundespressekonferenz lag er in der Luft – der Duft des Hauptstadtjournalismus.

 

Über Bernhard Schulz

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