Matsch und Schweiß am Lausitzring bei Tough Mudder

Eingangshürde: Nur wer über die knapp zwei Meter hohe Holzwand turnte, durfte sich am Tough Mudder Marathon beteiligen. Foto: guc

Ja sicher, als Kind habe ich bestimmt gern im Matsch gespielt, heute muss ich das nicht mehr haben. Und schon gar nicht muss ich 18 Kilometer laufen, zwischendurch über 1,50 Meter breite Erdlöcher springen, versuchen vier Meter hohe Holzwände zu erklimmen, in Eiswasser baden und weil das ja alles ein Spaziergang war am Ende auch noch eine vier Meter hohe Quaterpipe hoch rennen. Klingt bekloppt, ist es auch.

Am Wochenende berichtete ich über das Event Tough Mudder auf dem Lausitzring. Adrenalin-hungrige Testosteron Jung-Männer begaben sich mit Sportverrückten oder die Herausforderung suchende Frauen auf eine 18 Kilometer Strecke. Über Stock und Schlamm, querfeldein, rund um die Rennstrecke ging es. Eine Ich-Reportage war zum Glück nicht gefordert, aber ich wäre wohl auch schon an der zwei Meter hohen Eingangs-Holzwand-Hürde (auf dem Foto) gescheitert. Und so schaute ich zu, wie sich die anderen quälten. Klingt nach wenig Spaß, ist es auch. Trotzdem kamen etwa 6500 Menschen aus ganz Europa (und den USA) in die Lausitz, die sich diesen „Spaß“ freiwillig antaten. Aber auch ich hatte viel Vergnügen am Samstag. Ich konnte ein wenig mein Englisch aufpolieren und nebenbei bei herrlichstem Oktober Wetter auch gleich selber ein wenig durch den Matsch patschen. Die Zuschauer-Pfade waren nämlich nicht befestigt. Schade nur, dass es nicht geregnet hat, denn meine Gummistiefel hatten sich mal wieder auf etwas Freigang gefreut. So müssen sie nun auf das nächste Hochwasser warten.

Über Anne Guckland

Halle - Paris - Halle - Cottbus
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