Genug Material für einen Dokumentarfilm

Bisher habe ich in meinem Volontariat vor allem eines: geschrieben. Natürlich ist auf Terminen auch immer meine kleine Kamera dabei und ich versuche noch ein paar gute Bilder zu machen, aber einen Film durfte ich bisher noch nicht machen.

Doch dann kam die Einladung zur Pressefahrt von Vattenfall. Vier Stunden ging es in das Rekultivierungsgebiet Jänschwalde und dieses Mal sollte ich auch ein bisschen filmen. Also hielt ich meine Kamera auf die Brachlandschaft, schwenkte über die neu angelegten Naturschutzflächen, zoomte ganz nah an seltene Pflanzen heran und holte mir die Experten für Interviews vor die Kamera

Uhlig2So stand mir die Leiterin der Rekultivierung von Vattenfall Rede und Antwort.

In der Redaktion hatte ich dann schließlich genug Material für einen Dokumentarfilm, aber der Clip sollte nur 2,30 werden. Nachdem ich mir also ein kleines Drehbuch geschrieben hatte, suchte ich die passenden Videosequenzen und Bilder. Leider merkte ich schnell, dass der Ton durch den Wind häufig nicht zu ertragen war. Diese Stücke waren also alle nicht zu verwenden. Aber ich hatte ja zum Glück viel gefilmt…

Nachdem schneiden musste ich dann einen Off-Text aufnehmen. Klar hört keiner seine Stimme gerne, aber nachdem ich mir die selben Sätze immer und immer wieder anhören musste brauchte ich erstmal einen ganz großen Kaffee.

Jetzt ist das Video endlich fertig und online. Mit Steven Spielberg kann ich es natürlich noch lange nicht aufnehmen. Aber ich konnte mich einmal ausprobieren und das nächste Video ist auch schon geplant: zu einer singenden Sozialarbeiterin.

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