Noch mehr Schokolade und buntes Bier

IMG-20151027-WA0016Drei Volos aus der Lausitz in Brüssel – Dieses Wochenende ging es für uns erst zum Präsenz-Wochenende nach Kiel und dann gestern weiter mit dem Master-Kurs nach Brüssel. Nach mehr als 10 Stunden im Bus mit vielen Quiz-Runden und Folgen Sherlock auf dem Tablet waren wir dann endlich an unserem Ziel. Brüssel – EU Politik, Schokolade,  Pommes und kein Reinheitsgebot beim Bier. Letzteres wurde gestern direkt einmal ausprobiert. Bier mit Kirsche,  Pirsich oder Holunder locken uns ins À la Mort Subite. Und wer schon immer einmal wissen wollte wie ein flüssiger Kirschlolli schmeckt ist dort an der richtigen Adresse.

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Heute widmen wir uns dann erst einmal ein bisschen der EU-Politik.  Es geht zum EU-Parlament und EU-Rat.

Danach müssen wir auf jeden Fall noch einmal in die Galerie du Roi – dort konnten wir uns schon gestern nicht an der Schokolade satt sehen.

 

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Im Paradies für Naschkatzen

Der Duft nach Schokolade liegt in der Luft. Pistazienmarzipan in Zartbitterschokolade, Sahnecreme mit Mandellikör und knackiges Krokant umhüllt von Vollmilchschokolade reihen sich neben Buttertrüffel getaucht in Extrabitter und20151020_112449[1] cremigem Nougat mit weißer Schokolade – heute war ich für die Freizeitserie der LR in der Chocolatier Felicitas verabredet. Dort gibt es unzählige zartschmelzende Versuchungen. Schon bei ihrem Anblick lief mir das Wasser im Mund zusammen. Auch meiner Gesprächspartnerin geht es da nach all den Jahren im Schokoladenparadies nicht viel besser. Die Geschäftsführerin Goedele Matthyssen isst bis zu 10 Pralinen am Tag. Aber sie hat eine Ausrede: es ist ja schließlich auch ihr Job die ganzen neuen Kreationen zu testen. Vielleicht sollte ich auch noch einmal über einen Berufswechsel nachdenken – bei solchen Aussichten…

Meinen Artikel zu Felicitas findet ihr übrigens am Samstag in der Lausitzer RUNDSCHAU und unter http://www.lr-online.de/serien/freizeitspass/

Und was mit mir passiert, wenn ich auf Schokolade verzichte lest ihr hier: http://www.lr-online.de/regionen/spreewald/luckau/Ich-denke-nur-noch-an-das-eine;art1062,4936125

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DAB+ – Was ist das denn?

Ich verstehe nicht so viel von Technik. Bei meinem Radio drücke ich auf den Kopf und die Musik geht los. Wie ich Fritz und Co. nun empfange ist mir eigentlich ziemlich egal.  Zwar habe ich schon vom Digitalradio gehört, mich aber nichtGespräch mit Intendant weiter damit beschäftigt. Nun sollte ich aber darüber berichten. Am kommenden Dienstag startet nämlich DAB+ in Cottbus und ermöglicht so einen Empfang in der Lausitz.  Aus diesem Grund hat heute der Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul die Lausitzer Rundschau besucht. Er zählt zu den stärksten Befürwortern von DAB+ und hat mir die Vorteile der neuen Empfangsmöglichkeit erklärt. Welche das sind und warum ich mir vielleicht bald ein neues Radio kaufen muss, erfahrt ihr am Dienstag in der Lausitzer Rundschau und unter http://www.lr-online.de/

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Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm…

Abgesehen von einem Piratenhut zu Karneval habe ich bisher nicht viele Hüte in meinem Leben getragen. Was Kopfbedeckungen angeht ist bei mir das höchste der Gefühle eine graue Pudelmütze. Und auch die hole ich nur aus der hintersten Ecke im Schrank, wenn bei winterlichen Temperaturen meine Haare wieder einmal nicht sitzen wollen.

Heute bin ich allerdings ein bisschen auf den Hut gekommen:

12166384_909834255763855_1033282221_nIch hatte für unsere Freizeitspaß- Serie einen Termin im Gubener Stadt- und Industriemuseum. Bekanntlich ist die Industriegeschichte der Stadt Guben ja vor allem eine Geschichte der Hutindustrie. In der Ausstellung finden sich daher Hüte in allen Größen, Formen, Farben und Stilrichtungen – viele können an einer Probier-Station getestet werden.

Leider habe ich scheinbar einen recht großen Kopf. Mein Favorit – ein dunkelroter Hut mit breiter Krempe – war mir auf jeden Fall zu klein und so zog ich 12165670_909834015763879_837559009_nweiter zur virtuellen Probier-Station.

Hier probierte ich mich durch: Polizeihut, Schlafsmütze, Beret und der klassische Zylinder. Aber so ein wirkliches Hutgesicht habe ich scheinbar leider nicht.

Mein Artikel zum Industriemuseum in Guben erscheint am Samstag in der Serie Lausitzer Freizeitspaß: http://www.lr-online.de/serien/freizeitspass/

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Oh, wie das duftet…

Kochen und die LAUSITZER RUNDSCHAU  – das passt nicht zusammen? In der letzten Zeit schon. Hinter den Türen des Medienhauses wird tatkräftig an einem eigenen Kochbuch gearbeitet. Und weil ich derzeit im Marketing arbeite, bin ich Mittendrin. Die Rezepte, die und Hobbyköche und RUNDSCHAU-Leser zugeschickt haben, werden sortiert, ausgewählt und überarbeitet. Vom aufwendigen Täubchenbraten bis zur klassischen Kartoffelsuppe ist alles dabei. Und bei dem ein oder anderen Gericht läuft mir schon beim Lesen der Zutaten das Wasser im Mund zusammen.

Wie gut, dass alle Rezepte vor dem Drucken ausprobiert werden. Also lege ich für einen Tag Block und Kamera zur Seite und schnappe mir Kochlöffel und Messer.

Gemeinsam mit Sebastian butt aus der Online-Abteilung koche ich verschiedene Rezepte nach.

Gemeinsam mit Sebastian Butt aus der Online-Abteilung koche ich verschiedene Rezepte nach.

Zusammen mit anderen Kollegen erobern wird die Küche. Es wird geschnibbelt, gebraten und gebacken. Wie das duftet…

In der Küche brodelt und brutzelt es...

In der Küche brodelt und brutzelt es…

Noch besser ist nur der Geschmack: Mandelblechkuchen mit einer tollen Kruste, Saure Eier wie von der Oma und Suppenkreationen, von denen ich vorher noch nie gehört habe.  Mein heimlicher Favorit sind jedoch die Lausitzer Quarkspitzen. Noch warm wälze ich die frittierten Bällchen in Zucker und schon verschwinden sie in meinem Mund. Da probiere ich auch gerne noch eins. Und noch eins. Man muss ja testen ob es schmeckt. Also noch eins.

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Freiwillig in die Polizeikontrolle? Na Klar!

Polizeikontrollen werden wohl von den meisten Autofahrer gefürchtet. Geht das Blaulicht an oder wird die Kelle gezückt, halten viele erst einmal den Atem an. So geht es mir zumindest. Meine ersten Gedanken: Habe ich etwas falsch gemacht? Stimmt die Geschwindigkeit? Habe ich alle Papiere dabei? Und wo ist nochmal das Warndreieck?

So fuhr ich auch mit einem komischen Gefühl zu meinem letzten Termin – eine Polizeigroßkontrolle an der A15. Wer fährt schon freiwillig in eine Kontrolle? Ich! Da staunten auch die Polizisten an der Einfahrt nicht schlecht, als ich mitten auf der Autobahn den Blinker setzte und Richtung Parkplatz zur Kontrolle fuhr. Dabei wollten sie mich doch eigentlich weiterfahren lassen. Im Rückspiegel sehe ich nur Kopfschütteln bei den Beamten. Na immerhin scheine ich schon einmal kein auffälliges Auto zu haben. Glück gehabt!

Auf dem Parkplatz werde ich gleich vom nächsten Polizisten angehalten: “Wir  machen Ihnen Platz. Einen Moment bitte!” Werde ich jetzt auch kontrolliert? Schnell oute ich mich als Presse und darf mich dann an den anderen Fahrzeugen vorbeischummeln. Schon wieder Glück gehabt!

Andere ging es dagegen nicht so gut. Ein Lkw-Fahrer hat trotz Vollzeitjob jahrelang Berufsunfähigkeitsrente bezogen, ein anderer in Wasserflaschen literweise Schnaps über die Grenze geschmuggelt. Ein Autofahrer wurde vormittags mit 0,55 Promille erwischt. Die ganze Palette an Verstößen ist dabei. Ungewöhnlich offen erklären mir die Polizisten die Details dieses Einsatzes. Alles Infos zu so einer Großkontrolle gibts auf lr-online.de

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Wenn die Volos mal im Blitzlicht stehen…

…dann machen sie sich auch genaue Gedanken über Pose und Requisiten. Unser Auftrag für den aktuellen Newsletter: ein schickes Dreierfoto auf dem wir „irgendetwas machen“. Hauptsache nicht stur in die Kamera schauen. Ist doch kein Problem. Aus „Drei Engel für Charlie“ machen wir „Drei Engel für die Rundschau“. Oh, das sieht bestimmt klasse aus. Und unsere Waffen sind Block, Stift, Kamera und die aktuelle Rundschau-Ausgabe.  So wie im wahren Leben eben. Na wenn das kein Hingucker wird.

Der Fotograf steht bereit, wir noch nicht. Natürlich nehmen wir uns ein Vorbild an einer recht populären Pose der drei „echten Engel“. Extra noch fix ein Bild gegoogelt. Aber irgendwie haben die Damen in ihren engen Kostümen die Beine so komisch verdreht. Egal, wir bleiben dran. Eine rechts, eine links und die andere in der Mitte. Jetzt nur noch Ausfallschritt und Beine schräg. Ach ja, und unsere “Waffen” authentisch positionieren. Es fühlt sich an, als könnte es gut aussehen. Könnte. Die Hoffnung stirbt immer zuletzt.

Schließlich folgt der Moment der Wahrheit. Das kleine Bild auf dem Display der Kamera offenbart uns einen Anblick, den nur wenige Leute mit “Engeln” assoziieren würden:

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Die Idee war vielleicht nicht schlecht, nur an der Umsetzung hat’s gehapert. Warum auch einen auf “Hollywood” und “Engel” machen? In dieser Pose trifft man uns selten bis nie während der Recherche an. Und schließlich sind wir in der Lausitz, da geht’s ein bisschen authentischer zu. Ohne Ausfallschritt und Beine schräg. Ohne Waffen, dafür mit Werkzeug. Das haben wir dann auch hingekriegt. Manchmal ist weniger eben mehr.

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Was tut man nicht alles für ein Foto

Mäuse – Sie sind klein, pelzig und haben große schwarze Augen. Mit ihrem langen dünnen Schwanz verschwinden sie schnell im nächsten Loch. Viele finden sie total süß und niedlich. Mir hingegen läuft beim Anblick der kleinen Nager ein kalter Schauer über den Rücken. Ich werde schnell panisch und bekomme Angst. Murophobie heißt dieses Phänomen.

Aber heute musste ich mich meiner Angst stellen. Ich war für die Serie LAUSITZER Freizeitspaß im Sielmann Natur-Erlebnis Zentrum Wanninchen und das Lieblingstier meiner Gesprächspartnerin war ausgerechnet eine kleine Zwergmaus in der Ausstellung. Also musste ich natürlich ein Foto für meine Bildergalerie machen. Ich atmete tief durch und ging langsam zur Glasvitrine. Die Mäuse waren nicht größer als mein kleiner Finger und trotzdem bekam ich eine Gänsehaut. Immer wieder liefen die Kleinen schnell am Schilf auf und ab. Ich wollte mich schnell vorbeugen und ein Bild machen, als Katina Schröter sich neben mich kniete: “Wollen wir nicht eben das Glas aufmachen? Dann spiegelt nichts auf dem Foto.” Und zack war die Tür auch schon offen. Erschrocken wich ich ein paar Schritte zurück und erstarrte. Ich erwartete jeden Moment unzählige auf mich zulaufende Mäuse – aber nichts passierte, sie blieben brav im Käfig. So traute ich mich schließlich auch wieder heran und machte schnell ein Foto. Und wie die eine Maus da mit ihren großen Augen, langen Barthaaren so saß und ihr Futter fraß- muss ich doch zugeben: sie sah schon ein ganz kleines bisschen knuffig aus. Aber dennoch war ich froh, als die Glastür wieder verschlossen war.

Das Foto ist im übrigen am Ende nicht einmal etwas geworden. Meine Hände waren wohl doch zu zittrig.

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Genug Material für einen Dokumentarfilm

Bisher habe ich in meinem Volontariat vor allem eines: geschrieben. Natürlich ist auf Terminen auch immer meine kleine Kamera dabei und ich versuche noch ein paar gute Bilder zu machen, aber einen Film durfte ich bisher noch nicht machen.

Doch dann kam die Einladung zur Pressefahrt von Vattenfall. Vier Stunden ging es in das Rekultivierungsgebiet Jänschwalde und dieses Mal sollte ich auch ein bisschen filmen. Also hielt ich meine Kamera auf die Brachlandschaft, schwenkte über die neu angelegten Naturschutzflächen, zoomte ganz nah an seltene Pflanzen heran und holte mir die Experten für Interviews vor die Kamera

Uhlig2So stand mir die Leiterin der Rekultivierung von Vattenfall Rede und Antwort.

In der Redaktion hatte ich dann schließlich genug Material für einen Dokumentarfilm, aber der Clip sollte nur 2,30 werden. Nachdem ich mir also ein kleines Drehbuch geschrieben hatte, suchte ich die passenden Videosequenzen und Bilder. Leider merkte ich schnell, dass der Ton durch den Wind häufig nicht zu ertragen war. Diese Stücke waren also alle nicht zu verwenden. Aber ich hatte ja zum Glück viel gefilmt…

Nachdem schneiden musste ich dann einen Off-Text aufnehmen. Klar hört keiner seine Stimme gerne, aber nachdem ich mir die selben Sätze immer und immer wieder anhören musste brauchte ich erstmal einen ganz großen Kaffee.

Jetzt ist das Video endlich fertig und online. Mit Steven Spielberg kann ich es natürlich noch lange nicht aufnehmen. Aber ich konnte mich einmal ausprobieren und das nächste Video ist auch schon geplant: zu einer singenden Sozialarbeiterin.

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Totale Reizüberflutung

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Fast drei Jahre Lausitz haben ihre Spuren hinterlassen. Eine Woche Berlin – externe Volo-Station bei den Berliner Kollegen. Tausende Menschen rechts, links, oben und unten. Ich habe mal in New York gewohnt? Kaum zu glauben. Totale Reizüberflutung in der deutschen Hauptstadt. Aber eine von diesen guten Reizüberflutungen. Solche, die beeindrucken.

Gut trotzdem, dass es rund um das Regierungsviertel relativ ruhig zugeht. Einen großen Radius umfasst das Verbreitungsgebiet der Berliner Korrespondenten ohnehin nicht. Größte Entfernung der Woche: 3,5 Kilometer vom Haus der Bundespressekonferenz bis zum Willy-Brandt-Haus in Kreuzberg. Mit dem Fahrrad. Im Regen. Im Hauptstadtverkehr. Wieder Reizüberflutung.

Fazit nach einer Woche Hauptstadt: Ich bin wohl doch ein Städter und stehe auf Reizüberflutung. Und Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier und Ursula von der Leyen sehen auch nur aus wie normale Menschen. Und: Es zu ignorieren, wenn die Feuerwehr durch Berlin fährt, ist nicht so meins. Aber über einen Wohnungsbrand berichtet man als politischer Korrespondent eben nicht.

Und jetzt? Zurück nach Luckau.

 

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